Dipl.-Ing. Kurt WOLFARTSBERGER hat Maschinenbau an der TU Wien studiert und sein Hobby ist seit der Mittelschulzeit am Bundesrealgymnasium in Steyr die Astronomie. Seine Eltern haben ihn dabei sehr unterstüzt und haben ihm sehr bald ein KOSMOS Linsenfernrohr 50/500 mm gekauft mit dem ich so manchen Jupitermond des nachts beobachtet habe. Auch habe ich sehr bald einen Hobby-Astronomen aus der Stadt Steyr kennen gelernt, der sich in seinem Garten eine Sternwarte gebaut hat: Wilhelm AURACHER. Er war handwerklich sehr geschickt und hat Linsen und Spiegel selbst geschliffen und poliert und ganze Teleskope gebaut. Von Ihm habe ich dann mein erstes Spiegelteleskop - einen NEWTON 100/1000 mm gekauft. Eines seiner Teleskope steht heute noch am Gahberg in Weyregg auf der Sternwarte des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut, bei dem ich seit meinem Ruhestand auch Mitglied geworden bin. Ich bin auch in gutem Kontakt mit Dipl.-Ing. Josef HAGER, der im Verein sehr aktiv ist. Er hat mir auch seinen Newton N200 - 800 mm, F4 geliehen, den ich wann immer das Wetter es zuliess eifrig zum fotografieren verwendet habe.

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ASTRO News (deutsch)


ASTRO-Bilder vom 25. 2. und 2. 3. 2024

Am 25. Februar und am 2. März 2024 habe ich den neuen Flattener / Reducer (80%) erstmals ausprobiert und Probeaufnahmen gemacht. Zuerst den Komet C12P/Pons-Brooks, dann den Orionnebel M 42 und die Nebel beim Pferdekopf (Zeta Ori). Dann den Doppelsternhaufen h-chi im Perseus (NGC 884 und NGC 869) - sowie die Sternhaufen im Fuhrmann (Auriga) M 38, M 36, M 37 und M 35. Der Komet steht nun in der Andromeda - aber leider schon sehr tief - am 2. 3. waren Belichtungzeiten von ca. 60s möglich. Die Sternhaufen weiter im Zenit erlaubten ca. 90s Einzelbelichtungszeiten. Im Foto links der Sternhaufen Messier M 35 mit dem kleinen Bruder NGC 2158.

Der Komet C12P am 25. 2. mag 7.6 - Der Komet C12P am 2. 3. 204 mag 6 bis 7
Der Orionnebel M 42 am 25. 2. - Der Orionnebel M 42 am 2. 3. 2024
Die Nebel rund um Zeta Ori am 25. 2. - ..... und am 2. 3. 2024
Der Doppelsternhaufen h-chi im Perseus am 25. 2. - ..... und am 2. 3. 2024
Die Sternhaufen im Sternbild Fuhrmann (Auriga) M 38 und NGC 1907 , M 36 und M 37 sowie M 35 und NGC 2158 (links).

Komet C12P, h-chi im Perseus, M 42, M 45, M 52 und Zeta Ori am 5.2.2024

Am 5. Februar 2024 habe ich mehrere Fotos gemacht. Zuerst den Komet C12P/Pons Brooks, leider war das seeing anfangs infolge Schleierwolken sehr schlecht, später stand der Komet schon zu tief. So waren nur Fotos mit 40-50s Belichtungszeit möglich. Zu dieser Zeit habe ich auch den offenen Sternhaufen M 52 und den Doppelsternhaufen h-chi im Perseus fotografiert - ebenfalls nur Belichtungszeiten von 30s. Später wurde das seeing wesentlich besser und sowohl Zeta Orion mit dem Pferdekopfnebel, als die Plejaden M 45 sowie der grosse Orionnebel M 42 liessen weit längere Belichtungzeiten zu (max. 140s).Im Einsatz war wieder der APO115-805 mm mit der Kamera NIKON Z6 mit dem Flattener TSFLAT25del sowie die Montierung SW EQM35 Pro. Der Komet C12P/Pons-Brooks steht noch im Sternbild Schwan nahe dem Stern 79 Cyg und hat mag 9.0 - noch immer zu schwach für ein Foto, das in der Stadt mit kurzer Belichtungszeit gemacht wird.

Der Sternhaufen M 52 mit dem Nebel NGC 7635 - Doppelsternhaufen h-chi im Perseus NGC 884 und 869
Zeta Ori mit dem Pferdekopfnebel IC 434 und NGC 2024 - Die Plejaden M 45 mit Blauen Nebeln
Der grosse Orionnebel M 42 und M 43 - 'Bad seeing' am Beginn des Abends

Die Kometen C12P/Pons-Brooks und C144P/Kushida am 29. 1. 2024

Am 29. Januar 2024 war es sternklar. Im Einsatz der APO115-805 mm mit der Kamera NIKON Z6 mit dem Flattener TSFLAT25del. Der Komet C12P/Pons-Brooks steht im Sternbild Schwan und hat mag 9.5 - der Scheif ist nur ansatzweise sichtbar und zeigt nach 2 Uhr. Der Komet C144P/Kushida steht im Sternbild Stier und ist wesentlich weniger hell mit mag 11.3. Belichtungszeiten von 1 bis 2 Minuten waren notwendig. Die Plejaden M 45 zeigen bei 130s Belichtungszeit schon die blauen Nebel um die Sterne. Abschliessend noch eine Aufnahme der Jupitermonde vom 29. 1. 2024.

Der Komet C144P/Kushida am 27.1. 2024 um 20:00 h MEZ
Die Plejaden M 45 - Die Jupitermonde am 29. 1. 2024 um ca. 19:45 MEZ

Der Mond bei den Plejaden am 20.1.2024

Am 20. Januar 2024 war der Mond ganz nahe an den Plejaden. Im Einsatz die NIKON Z6 mit dem 70 mm Zoom Objektiv. Das Problem ist die unterschiedliche Helligkeit der Zielobjekte: daher habe ich den Mond (1/1000 s) und die Plejaden M45 (5 s) getrennt fotografiert (die Plejaden einen Tag später - ohne Mond) und dann die Bilder zusammengesetzt (siehe die Simulation).

Simulation Mond bei den Plejaden um 20:00 h MEZ

Komet C12P/Pons-Brooks am 3., 18. und 30.12.2023

Am 3. Dezember 2023 war eine eiskalte Nacht - bis minus 11 Grad und tws. klarer Himmel. Im Einsatz der APO115-805 mm auf der Montierung EQM35 Pro und die Kamera NIKON Z6 mit Flattener TSFLAT25del. Der Komet C12P/Pons-Brooks steht in der Leier, knapp unterhalb des Hauptsterns Vega und ist ein periodischer Komet des Sonnensystems mit ca. 71 Jahren Umlaufzeit. Er ist derzeit ca. 385 mio km von der Erde entfernt und wird im April 2024 seine Erd-und Sonnennahe Position (Perigeum und Perihel) erreichen. Derzeit hat er eine scheinbare Helligkeit von mag 10, leider waren nur Aufnahmen mit 30s Belichtungszeit möglich, schlechtes seeing. Im April 2024 soll er mag 4-5 erreichen und auf 0.78 AE (117 mio km) nahe an die Sonne kommen.

C12P/Pons-Brooks vom 18.12.2023 um 16:44 h UT

C12P/Pons-Brooks vom 30.12.2023 um 16:50 h UT

Komet C2023 H2 Lemmon am 6. und 8.11.2023

Am 6. November 2023 endlich ein sternklarer Abend um den Kometen 2023 H2 Lemmon zu fotografieren. Im Einsatz der APO115-805 mm auf der Montierung EQM35 Pro und die Kamera NIKON Z6. Der Komet ist ziemlich schnell unterwegs so dass ich eine Aufnahme von 18:31 h und eine von 19:44 h vergleichen konnte. Im dritten Foto sieht man den Vergleich der beiden Bilder mit der Wanderung des Kometen. Alle Einzelaufnahmen mit ca. 1 Minute Belichtungszeit wurden dann gestackt. Kamera NIKON Z6 im Hauptfokus mit Flattener TSFLAT25del. Am 8.11.2023 habe ich den RCC 203-1080 mm verwendet.

H2 Lemmon um 19:44 h - Der Vergleich zeigt die Wanderung des Kometen

H2 Lemmon am 8.11.2023 um 18:08 h

M 17 Omega-Nebel, M 16 Adler-Nebel und M 22, am 9. und 10. 9. 2023

Am 9. September 2023 war das seeing nur mittel, zahlreiche Wolkenschleier waren am Himmel. Trotzdem hab ich den APO115-805 mm ausgepackt und aufgestellt. Der Omega Nebel M 17 wurde fotografiert, aber bei ca. 50s Belichtungzeit war es vorbei. Weitere Aufnahmen waren noch vom Kugelsternhaufen M 22 und vom Sternenfeld M 24 im Schützen möglich. Tags darauf noch der Adler-Nebel M 16. Alle Einzelaufnahmen mit ca. 1 Minute Belichtungszeit wurden dann gestackt. Kamera NIKON Z6 im Hauptfokus mit Flattener TSFLAT25del.

M 16 der Adler Nebel - Der Kugelsternhaufen M 22 - Das Sternenfeld M 24

Nocheinmal Komet C2023E1-ATLAS, am 19. und 20. 8. 2023

Am 19. und 20. August 2023 gab es wolkenlosen Himmel um nocheinmal den Kometen C2023E1-ATLAS im Sternbild Schwan (Cygnus) zu fotografieren (Bild links vom 20. 8. 2023). Die scheinbare Grösse war von 11.8 bis 11.9 mag und der Komet bewegte sich sehr schnell. Ich habe wieder das Teleskop APO 115 - 805 mm mit Flattener TSFLAT25del verwendet. Weitere Aufnahmen waren von den beiden Kugelsternhaufen M13 und M 92 im Herkules - die mitfotografierten Spiralnebel sind mag 14, M 27 der 'Hantelnebel' im Sternbild Fuchs sowie M 3 in den Jagdhunden. Der offene Sternhaufen IC 4665 im Sternbild Schlangenträger und der Sternhaufen und Nebel im Schwan konnten fotografiert werden. Eine Aufnahme von M 8 im Sternbild Schütze war abschliessend auch noch dabei. Alle Einzelaufnahmen mit ca. 1 Minute Belichtungszeit wurden dann gestackt. Kamera NIKON Z6 im Hauptfokus.

Der Kugelsternhaufen M 13 im Herkules - M 92 ohne - M 92 mit Bezeichnungen - M 27 der 'Hantelnebel'

Der Kugelsternhaufen M 3 in Canes venatici - Der offene Sternhaufen IC 4665 - Sternhaufen und Nebel C 20 im Schwan

Der Komet C2023E1 (ATLAS) am 19.8.2023 - Lagunennebel M 8 am 19.8.2023

ASTRO-Fotos vom 10. und 11. 8. 2023

Am 10. August 2023 habe ich meinen RCC mit Reducer (1080 mm Brennweite) aufgebaut und zuerst den Kometen C2023E1 (ATLAS) fotografiert. Er ist nun weitergewandert in das Sternbild Kepheus und hat eine scheinbare Grösse von mag 11. Mit dem RCC habe ich noch M 51 (Whirlpool Galaxie), den Kugelsternhaufen M 22 und den offenen Sternhaufen M 11, beide im Sternbild Schütze fotografiert. Tags darauf war das Wetter auch noch klar, aber es zogen schon einzele Wolkenschleier durch den Himmel. Ich habe diesmal den APO 115 - 805 mm Brennweite verwendet und folgende Aufnahmen gemacht: den Kometen C2023E1 (ATLAS) - weiter mag 11, aber diesmal nahe dem Sternhaufen M 39 im Sternbild Schwan, im Sternbild Schütze M 8 und M 20 - Lagunennebel und Trifidnebel und dann habe ich noch die Supernova in der Galaxie M 101 - Feueradgalaxie (Bild links) - kontrolliert, sie scheint nun schon etwas schwächer zu werden. Alle Aufnahmen auf der Montierung SW EQM35 Pro mit der Kamera NIKON Z6. Belichtungszeiten zwischen 1 bis 2 Minuten je nach seeing. Alle Aufnahmen sind gestackt.

Der Komet C2023E1 (ATLAS) - Die Whirlpool Galaxie M 51 - Der Kugelsternhaufen M 22 im Schützen

Der Komet C2023E1 (ATLAS) nahe M 39 im Schwan - Der Lagunennebel M 8 - Der Trifidnebel M 20 - Der Sternhaufen M 11

Der Komet C2023E1-ATLAS, am 19. 7. 2023

Am 19. Juli 2023 habe ich den Kometen C2023E1-ATLAS im Sternbild des Drachen nocheinmal fotographiert. Die scheinbare Grösse ist nun mit mag 8.7 angegeben und ich habe wieder das Teleskop APO 115-805 mm mit TSFLAT25del verwendet. 18 Einzelaufnahmen mit gesamt 1950 s (33 Minuten) Belichtungszeit habe ich gestackt. Kamera NIKON Z6 im Hauptfokus.

Der Lagunennebel M 8, am 14. 7. 2023

Am 14. Juli 2023 habe ich den Lagunennebel M 8 im Sternbild des Schützen fotografiert. Gleich daneben ist der sogenannte Trifidnebel M 20 zu sehen. Beide Nebel werden von Sternhaufen begleitet und sie befinden sich in der sternreichsten Gegend unserer Milchstrasse. Dann habe ich noch die Supernova SN2023ixf in der Feuerrad-Galxie M 101 kontrolliert - sie ist immer noch gut zu sehen. Den Abschluss bildet der Kugelsternhaufen M 3 in den Jagdhunden. Ich habe wieder das neue Teleskop APO 115-805 mm mit dem TSFLAT25del verwendet. Die Einzelaufnahmen mit ca. 90 bis 100 s Belichtungszeit habe ich gestackt. Wieder dabei meine Montierung SW EQM35 Pro sowie die Kamera NIKON Z6 im Hauptfokus. Alle Bilder sind auf 2000 px reduziert.

Der Trifidnebel M 20 mit dem Sternhaufen M 21

Die Galaxie M 101 mit der Supernova SN2023ixf

Der Kugelsternhaufen M 3 im Sternbild Jagdhunde

Der Komet C2023E1-ATLAS, am 25. 6. 2023

Am 25. Juni 2023 habe ich den neuen Kometen C2023E1-ATLAS im Sternbild des Kleinen Bären nocheinmal fotographiert. Die scheinbare Grösse ist nun mit mag 10.0 angegeben und ich habe wieder das neue Teleskop APO 115-805 mm mit TSFLAT2 verwendet. 12 Einzelaufnahmen mit gesamt 1020 s (17 Minuten) Belichtungszeit habe ich gestackt. Der Mond war diesmal mit 45% zunehmend. Ich habe noch die Galaxien M81 / M82 und M 108 mit dem planetarischen Nebel M 97 - den Eulennebel, sowie den Kugelsternhaufen M 4 im Scorpion fotografiert. Ein Vergleich zeigt die Wanderung des Kometen vom 24. auf den 25.6.2023. Wieder dabei meine Montierung SW EQM35 Pro sowie die Kamera NIKON Z6 im Hauptfokus.

Die Galaxien M 81 und M 82 - Die Galaxie M 108 und M 97 der Eulennebel - Antares und der Kugelsternhaufen M 4 im Scorpion

Die Wanderung des Kometen vom 24. auf den 25.6.2023 - Mond 45% zunehmend am 25.6.2023

Die Galaxie M 51 Whirlpool - Die Galaxie M 51 mit Beschriftung

Neuer Komet C2023E1-ATLAS, am 24. 6. 2023

Am 24. Juni 2023 habe ich den neuen Kometen C2023E1-ATLAS im Sternbild des Kleinen Bären fotographiert. Er hat eine scheinbare Grösse von mag 10.2 und ich habe das neue Teleskop APO 115-805 mm damit ausprobiert. 21 Einzelaufnahmen mit ca 1 min Belichtungszeit habe ich dafür gestackt. Der Mond war etwas als Spielverderber mit 35% zunehmend dabei. Im Anschluss auch ein Foto von ihm. Wie immer dabei meine Montierung SW EQM35 Pro sowie die Kamera NIKON Z6.

Mond 35% zunehmend

Galaxien M 51, M 101, M 108 + Eulennebel M 97 fotographiert, 12 / 13. 6. 2023

Am 12. Juni 2023 war das seeing gut und daher habe ich den APO ED80-600 mm mit Flattener TSFLAT2 auf der Montierung EQM35Pro mit der NIKON Z6 aufgestellt. M 51 die Whirlpool Galaxie war ein erstes Ziel (siehe Foto links). Dann habe ich die Supernova in der Feuerrad Galaxie M 101 kontrolliert - sie war noch gut zu sehen. Dann weiter zu M 108, die Surfbrett Galaxie und links davon der Eulennebel M 97 (blau). Dann noch ganz nach Süden zum Kugelsternhaufen M 4 im Sternbild Skorpion, ganz tiefstehend. Es ist eigentlich erstaunlich, wie viel man bei gutem seeing mit dem 80 mm Refraktor sehen kann. Diesmal waren Belichtungszeiten von bis zu 90 s möglich. Alle Fotos natürlich gestackt. - Zum Abschluss ein Foto der Venus aufgenommen mit dem Maksutov M100/1000 mm - man sieht die Venus ist von der Sonne seitlich beleuchtet und zeigt eine starke Sichelform.

M 101 mit SN2023ixf - M 108 und M 97 Eulennebel - M 51 mit dem RCC am 18.6. fotographiert

Antares und Kugelsternhaufen M 4 - Die Venus mit M100/1000 mm

Supernova in der Galaxie M 101 fotographiert, 27. 5. 2023

Am 19. Mai 2023 wurde in der Galaxie Messier 101 - Feuerrad Galaxie (engl. Pinwheel galaxy) - im Sternbild des Grossen Bären von einem japanischen Amateurastronomen eine Supernova entdeckt. Sie hat die mag 10,8 die Galaxie selbst hat mag 7,9 und man sieht sie genau von 90 Grad, sodass ihre Spiralarme gut zu sehen sind. Sie ist ca. doppelt so gross wie unsere Milchstrasse und ist 21 mio Lichtjahre von uns entfernt. Ich habe das Foto mit dem N200-800 mm von Sepp Hager gemacht, zusammen mit der Kamera NIKON Z6 und habe 12 Einzelfotos mit einer Belichtungszeit von 30 bis 60 s verwendet. Leider war der Mond mit 52% zunehmend ziemlich in der Nähe, sodass das fotographieren nicht leicht war.

Mond 52% zunehmend - Mond 63% zunehmend RCC

Erdmond und Galaxien im Sternbild Löwe am 21. 5. 2023

Am 21. Mai 2023 war es endlich soweit - nach langer Schlechtwetterperiode gab es wieder eine sternklare Nacht. Ich habe den RCC mit Reducer auf 1080 mm Brennweite auf der EQM35Pro installiert mit der Kamera Nikon Z6. Nach Alignment und Kontrolle der Polausrichtung konnte es losgehen. Zuerst der Mond - 5% zunehmend mit herrlichem Erdlicht - Foto links. Dann zum Sternbild Löwe, hier gibt ca 24 Galaxien die alle zu einer Gruppe gehören, die 35 bis 45 Mio Lichtjahre entfernt sind. Ich habe das Triplet mit M65, M66 und NGC3628, dann M105 mit NGC3371 und NGC3373 sowie M96 und M95 fotografiert. Anschliessend noch die beiden Sternhaufen M44 (Entfernung ca. 600 Lichtjahre) und M67 (Entfernung ca. 2700 Lichtjahre im Sternbild Krebs. Beide Sternhaufen haben ca. 500 Sterne. Die Bilder wurden aus Einzelaufnahmen von 30s Belichtungszeit gestackt. Mehr war diesmal nicht möglich.

Leo Triplet mit M65, M66 und NGC3628 - M 105 mit NGC3371 und NGC3373 - M95 und M96

Die beiden Sternhaufen M44 und M67 im Sternbild Krebs

Konjunktion von Jupiter und Venus am 1. 3. 2023

Am 1. März 2023 gab es eine Konjunktion zwischen den Planeten Jupiter und Venus - Distanz nur 0,6 Grad - wobei die Venus am Jupiter rechts vorbeizog (siehe auch die Fotos vom 22.2. und 1., 2. und 4. 3. 2023 unten). Links ein Foto mit dem ED80-600 mm gemacht, wo man die vier grossen Monde des Jupiter gut sehen kann (Reihenfolge von oben nach unten: Kallisto, Ganymed, Io, Jupiter und Europa). Die Venus steht rechts davon und ist wesentlich heller als Jupiter. Wieder waren beide Kameras NIKON Z6 mit dem 70 mm Zoom Objektiv und SONY alpha58 mit dem tamron Zoom 18 - 250 mm, sowie die Montierungen SW EQM35 PRO und Omegon LX3 im Einsatz.

Venus und Jupiter Anfang März 2023

Sonnenflecken am 28. 2. 2023

Am 28. 2. 2023 habe ich die Sonnenflecken mit dem ED80-600 mm versehen mit einem Sonnenfilter und der Z6 bei ISO 400 fotografiert. Zum Vergleich sieht man unten wieder das von der NASA mit dem SDO aufgenommene Bild (copyright) NASA - SDO.

NASA SDO 10:53 h

Konjunktion von Jupiter, Mond und Venus am 22. 2. 2023

Am 22. Februar 2023 um 18 Uhr gab es zwar keinen klaren Himmel dafür aber ein seltenes Zusammentreffen von zwei Planeten mit dem Mond. Der hochstehende Planet Jupiter und der tieferstehende Planet Venus nahmen die noch ganz kleine Mondsichel (7% zunehmend) in die Mitte. Ich konnte das mit den beiden Kameras NIKON Z6 70 mm und SONY alpha58 mit dem tamron Zoom 18 - 250 mm in der Dämmerung gut ablichten. Mit dem 250 mm Zoomobjektiv gelang mir auch ein gutes Erdlichtfoto des Mondes - leider etwas getrübt durch die vielen Schleierwolken.

Konjunktion Jupiter - Mond - Venus --- Mond Erdlichtfoto 7% zunehmend

Orionnebel M 42, Plejaden M 45 und Dreiecksnebel M 33 am 21. 2. 2023

Am 21. Februar 2023 gab es wieder klaren Himmel und ich habe den RCC200 mit dem TS CCD47 Reducer (1080 mm Brennweite) auf der EQM35 Pro Montierung aufgestellt. Zuerst ein Blick zum Kometen, der inzwischen in die Nähe vom Sternbild Orion gezogen ist. Mit mag 7.1 ist er nun schon wieder schwächer geworden, kein Wunder er ist nun schon 0.75 AE also ca. 110 Mio km von der Erde entfernt. Dann weiter zu M 42 dem Orionnebel, M 45 die Plejaden und M 33 den Dreiecksnebel, eigentlich eine Spiralgalaxie, die gar nicht leicht zu fotografieren ist. Das seeing entwickelt sich ausgezeichnet - kein Wunder noch immer kein störender Mond, und so sind Belichtungszeiten von 1 Minute und mehr möglich und das in der Stadt.

Plejaden M 45 --- Dreiecksspiralgalaxie M 33 --- Nocheinmal C/2022E3-ZTF um 19:44 h

JUPITER mit der Kamera NIKON Z 6 und RCC 200 - 1080 mm am 21. Februar 2023 um 18:16 MEZ mouseover Beschreibung

Komet C/2022E3-ZTF vom 16. 2. 2023

Am 16. Februar 2023 gab es zwar klaren Himmel aber leider viele Schleierwolken. Ich wollte den Komet nocheinmal fotografieren bevor er ins 'Nirvana' verschwindet und erst nach ca. 50.000 Jahren wieder zu unserem Sonnensysten zurückkehrt. Ich habe den ED80-400 mm mit Flattener aufgebaut und mit der Z 6 am LX 3 wieder ein Übersichtsfoto gemacht (diesmal mit Mouseover Beschriftung - siehe unten). Der E3-ZTF hat heute nur mehr ca. 6.6 mag und ist schon merklich schwächer geworden. Er steht links neben dem Hauptstern im Stier - Aldebaran ca. im gleichen Abstand wie der Stern Epsilon Tau nur auf der gegenüberliegenden Seite. Links wieder das Foto vom Kometen, diesmal mit 20 s Belichtungszeit des Einzelbildes, da das seeing nicht besonders war. In Summe reichte es für eine 8 Minuten-Aufnahme nach dem stacken.

C/2022E3-ZTF Kamera Z 6 mit 70 mm vom 16. 2. 2023 Mouseover für die Beschreibung

Noch einmal Komet C/2022E3-ZTF und M 42 vom 13. 2. 2023

Am 13. Februar 2023 gab es zwar klaren Himmel aber leider viele Schleierwolken die sich erst gegen Mitternacht verzogen haben. Ich habe daher diesmal den N200-800 mm mit Korrektor aufgebaut und mit der Z 6 am LX 3 wieder ein Übersichtsfoto gemacht. Der E3-ZTF zog diesmal knapp oberhalb des offenen Sternhaufens NGC 1647 vorbei und hatte eine scheinbare Helligkeit von 6.1 mag. Links wieder das Foto vom Kometen, aber diesmal nur mit 15 s Belichtungszeit des Einzelbildes, da das seeing nicht besonders war. In Summe reichte es für eine 300s Aufnahme. Weiter habe ich noch ein Foto vom Orionnebel M 42 mit dem N200 gemacht (Einzelbild 25s - in Summe 275 s). Alle Fotos wurden für den webauftritt auf 2500 px reduziert.

C/2022E3-ZTF Kamera Z 6 mit 70 mm vom 13. 2. 2023 - C/2022E3-ZTF mit der Z 6 mit 70 mm vom 13. 2. 2023 mit Beschreibung

M 42 Orionnebel mit N200-800 mm vom 13. 2. 2023

Wieder Aufnahmen vom Komet C/2022E3-ZTF und M 42 und M 45 vom 12. 2. 2023

Am 12. Februar 2023 gab es überaschenderweise klaren Himmel am Abend und keinen Mond. Daher ideal für meinen ED80-600 ein paar Fotos zu machen. Ich habe auch den Flattener vom RCC beim Refraktor mit Erfolg verwendet. Zuerst die Übersicht - wo sich der Komet heute befindet - mit der Kamera NIKON Z6 montiert auf dem LX3 mit dem 70 mm Objektiv gemacht. Und links das Foto vom Kometen mit dem ED80-600 mm (mag 5,8) fotografiert - wegen gutem seeing diesmal ca. 60 s Belichtungszeit. Weiter habe ich die Gelegenheit noch genutzt und zwei weitere Fotos vom M 42 (Orionnebel - 10 x 30 s) und M 45 den Plejaden (30 x 64 s) gemacht. Bei den Plejaden sieht man erstmals die die Sterne umgebenden blauen Nebel. Alle Fotos wurden für den webauftritt auf 2000 px reduziert.

C/2022E3-ZTF Kamera Z 6 mit 70 mm vom 12. 2. 2023 - C/2022E3-ZTF mit der Z 6 mit 70 mm vom 12. 2. 2023 mit Beschreibung

M 42 Orionnebel mit ED80-600 mm FLAT vom 12. 2. 2023 - M 45 Plejaden mit ED80-600 mm FLAT vom 12. 2. 2023

Komet C/2022E3-ZTF Bahnanalyse vom 10. 2. 2023

Am 10. Februar 2023 habe ich mit der Kamera NIKON Z6 montiert auf dem LX3 ein Foto mit dem 70 mm Objektiv gemacht. Das war die Basis für die Bahnanalyse des Kometen. Die vergangenen Orte sind mit Fotos belegt, die zukünftigen Orte sind aus der Sternkarte Cartes du Ciel entnommen. Der Komet zieht am 11. 2. 2023 knapp am Planeten Mars vorbei.

Der grosse Orion-Nebel M 42 am 9. 2. 2023

Am 9. Februar 2023 habe ich das RCC-Teleskop 200 - 1624 mm auf der SW EQM35 Pro Montierung und mit der Kamera NIKON Z6 aufgestellt. Im Sternbild Orion habe ich den grossen Nebel fotografiert ein Objekt das ich schon zwei Tage vorher mit dem N200 aufgesucht habe. Diesmal waren Aufnahmen mit 30 s möglich, da der Mond noch nicht aufgegangen war. Das Seeing war also als gut zu bezeichnen. Zum Vergleich gibt es noch das Bild mit dem N200-800 mm von vor zwei Tagen aufgenommen, aber bei wesentlich schlechteren Seeing Bedingungen.

M 42 Orion Nebel mit N200-800 mm vom 7. 2. 2023

Komet C/2022E3-ZTF am 5., 6., 7. und 9. 2. 2023

Am 5. Februar 2023 hab ich das Refraktor-Teleskop ED80-600 mm auf der SW EQM35 Pro Montierung und mit der Kamera NIKON Z6 aufgestellt. Das Seeing war nicht besonders, erstens wegen dem Mondlicht - es war gerade Vollmond - und zweitens weil andauernd Wolkenschleier waren, die auch nie sich verzogen haben. Das Foto links zeigt den Kometen der nahe beim Hauptstern des Fuhrmanns - Capella - steht. Seine Helligkeit war ca 5.7 mag, der Schweif eher difus. Am 6. war das seeing besser, nur der Mond war noch der Spielverderber. Belichtungszeit des Einzelbildes 10s bzw. 15s. Helligkeit am 6. 2. 2023 ca. 5.8 mag - der Komet entfernt sich von der Erde (Entfernung zur Erde ca. 50 mio km). Am 7.2. waren schon 25 s möglich und am 9.2. mit den RCC200 sogar 30 s - an diesem Tag gelang mir die beste Aufnahme des Kometen.

C/2022E3 mit Z6 70 mm am 5.2. - C/2022E3 mit Z6 70 mm beschriftet

C/2022E3 Übersicht am 6.2. mit Z6 70 mm - C/2022E3 am 6. 2. mit N200-800 mm

C/2022E3 mit N200 800 mm am 7. 2. - C/2022E3 mit dem RCC200-1624 mm am 9. 2.

Andromeda Galaxie M 31 am 7. 1. 2023

Am 7. Januar 2023 hab ich das Refraktor-Teleskop ED80-400 mm - also mit Brennweitenreducer - auf der SW EQM35 Pro Montierung und mit der Kamera NIKON Z6 aufgestellt. Das Foto zeigt die Andromeda Galaxie Messier 31 - sie ist 2,5 mio Lichtjahre von der Erde entfernt. Auf dem Foto sieht man auch die beiden kleinen Begleitgalaxien M 32 (oben links vom Zentrum) und M 110 (unten). Das Einzel-Foto ist wegen dem schlechten seeing (Mondlicht und Streulicht von der Stadt) nur 25s belichtet, und dann gestackt bis 5 x 500s. M 31 hat eine scheinbare Helligkeit von ca. 4,4 mag und ist die einzige Galaxie, die bei gutem Seeing auch mit freiem Auge sichtbar ist.

Mond und Jupiter, 28. 12. 2022 und 1. 1. 2023

Am 28. Dezember 2022 hab ich den Mond bei 35% zunehmend fotografiert. Teleskop RCC200-1624 mm, Kamera NIKON Z6. Das zweite Foto bei 75% zunehmend entstand am Neujahrstag mit dem Rekraktor Teleskop APO ED80-600 mm wieder mit der NIKON Z6 als Kamera. Foto vom Planeten Jupiter mit den vier grossen Monden (links Europa - (Jupiter) - rechts Io - Ganymed und Callisto) - man sieht jede Menge Sterne auf dem Foto. Belichtunszeit bei Jupiter 1,6 s.

Mond 75% - Jupiter mit Monden

Mond und Jupiter, am 27. 11. 2022

Am 27. November 2022 sah es zuerst ganz gut aus. Ich habe daher ein paar Mondfotos - zunehmend 18 - 19% - gemacht mit dem Refraktor ED80-600 mm und der NIKON Z6. Nahe dem Horizont hat sich aber der Nebel immer weiter ausgebreitet und auch der zunehmende Tau war ein Problem. Ich habe daher noch schnell ein Foto vom Planeten Jupiter gemacht (rechts Europa, Ganymed und Kallisto und links aussen Io) und dann alles eingepackt. Leider.

Mond Erdlichtfoto - Jupiter mit Monden

Neue Kamera NIKON Z 6, am 21. 11. 2022

Am 21. November 2022 riss die Nebel- und Wolkendecke auf und es war eine klare Nacht bis ca. 23:30 h. Ich habe die SW EQM35 Pro mit dem Refraktor ED80-400 aufgestellt und den Reducer zur Brennweiten Reduktion auf 400 mm verwendet. Der Nordamerika-Nebel NGC 7000 im Sternbild Schwan ist auf dem Foto links zu sehen. Ein paar Grad weiter oben den Offene Sternhaufen M 39 auch im Sternbild Schwan - dort verlauft die Milchstrasse - daher sehr eindrucksvoll die Menge an Sternen. Der Hauptstern in Sternbild Adler und der Offene Sternhaufen M52 mit Nova Cas 21 und dem Nebel C 11 sieht man im letzten Bild. Alle Aufnahmen mit NIKON Z6 - ISO 2000 und 30s Belichtungszeit, gestackt.

Der Offene Sternhaufen M 39 - Altair im Sternbild Adler - M 52, Nova und C 11 in der Cassiopeija

Neue Kamera im Einsatz, am 25. 10. 2022

Am 25. Oktober 2022, nach der partiellen Sonnenfinsternis kam auch die neue Kamera NIKON Z6 zum Einsatz. Mit dem Newtonteleskop N200 F4 von Sepp Hager habe ich den Kugelsternhaufen M 13 im Sternbild Herkules, den Kugelsternhaufen M 56 und den Ringnebel M 57 in der Leier, sowie den Doppelstern Albireo im Schwan fotografiert. Kamera NIKON Z6 - alle Aufnahmen ISO 2000 und 30s Belichtungszeit, gestackt.

Der Kugelsternhaufen M 56 - Der Ringnebel M 57 - Der Doppelstern Albireo im Schwan

Sonnenfinsternis am 25. 10. 2022

Am 25. Oktober 2022 war eine partielle Sonnenfinsternis in Steyr zu beobachten. Sie begann um ca. 11:15 MESZ und endete 2 Stunden später. Das Maximum war um 12:20 mit ca. 25% zu beobachten. Ich habe meinen APO ED80-600 auf der Montierung SW EQM35 PRO. Kamera SONY alpha 58 mit ISO 200. Belichtungszeit 1/800 sec.

Der APO ED80 bei der SoFi

Nocheinmal N200 F4 vom 19. 7. 2022

Am 19. Juli 2022 habe ich nocheinmal das Newtonteleskop N200 F4 von Sepp Hager montiert. Lagunennebel M 8, Trifidnebel M 20, sowie die Sternhaufen IC 1287, M 11 (links im Bild - der sogenannte 'Wildentenhaufen') und M 13 im Herkules waren lohnende Ziele. Dann noch der Ringnebel M 57 in der Leier und der Doppelstern Albireo im Schwan, dessen beide Sonnen durch die unterschiedliche Farbe (rot und blau) auffallen. Alle Aufnahmen mit SONY alpha58 auf Montierung SW EQM35 PRO.

Der Lagunennebel M 8 - Der Trifidnebel M 20 - Der Sternhaufen IC 1287
Der Kugelsternhaufen M 13 - Der Ringnebel M 57 in der Leier - Der Doppelstern Albireo im Schwan - Abstand 35'

Komet C2017 K2 bei M10 vom 15. 7. 2022

Am 15. Juli 2022 habe ich den Kometen C2017 K2 (Panstarrs) mit dem Refraktorteleskop ED80-400 mm also mit Brennweitenverkürzung (F5) aufgenommen. Die Sicht war mittel bis der Mond um ca. 23:15 MESZ aufgegangen ist. Das Bild zeigt noch den Kugelsternhaufen M10 im Sternbild Ophiuchus ca. 14 500 Lichtjahre von der Erde entfernt - mag 6,6. Der Komet hat mag 11 - Entfernung von der Erde ca. 270,5 Mio km - und ist schon an der Grenze der Sichtbarkeit für das kleine Teleskop. Die Aufnahme wurde aus 5 Einzelbildern ISO 800 mit 30s Belichtungszeit gestackt.

Der Komet am 19. 7. 2022 mit dem N200 F4 aufgenommen - Gesamtzeit 360s

Nebel und Sternhaufen vom 2. / 3. 7. 2022

Am 2. Juli 2022 habe ich den Newton 200-800 mm wieder gegen den Himmel gerichtet. Leider war die Sicht nicht mehr so klar wie vor einer Woche. Das Foto links zeigt wieder den Lagunennebel M8, diesmal aber mit der langen Brennweite 800 mm aufgenommen. Die weiteren Aufnahmen M16 (Adlernebel), M17 (Omega oder Schwanennebel), M20 (Trifidnebel) und M21, den Kugelsternhaufen M22, die Sternwolke M24 und den offenen Haufen M25. Leider wurde die Beobachtung durch aufziehen von Schleierwolken abrupt beendet. Alle Bilder sind aus mehreren Aufnahmen gestackt und mit der Kamera SONY alpha58 aufgenommen, Belichtungszeit 30s bei ISO 1600.

M 16 Adlernebel - M17 Omeganebel - M20 Trifidnebel und Sternhaufen M21

Kugelsternhaufen M22 - Sternwolke M 24 - Offener Haufen M 25

Nebel und Sternhaufen vom 25. / 26. 6. 2022

Am 23. Juni 2022 trotz Feuerwerk und Rauch vom Stadtfest in Steyr, gab es dann gegen Mitternacht ein sensationelles seeing in der Stadt. Ich habe nach langer Zeit wieder die Milchstrasse sehen können, meinen Refraktor ED80-400 (also mit Brennweitenreduktion F 5) aufgestellt und einige sensationelle Fotos machen können. Beginnen wir (Foto links) mit dem Nebel M8 (Lagunennebel) im Sternbild Schütze; das Foto zeigt noch links unten den Kugelsternhaufen NGC 6544 (mag = 9) und oben einen Teil des Trifidnebels M 20, der gleich darüber steht, dessen Rot / Blaue Farbe besonders eindrucksvoll ist, mit dem offenen Sternhaufen M 21 links oben. Die beiden Kugelsternhaufen nahe Antares im Sternbild Skorpion M 4 (mag = 5,6) und NGC 6144 (mag 9,6), sowie die Sternhaufen M 10 (Kugelsternhaufen 6,6 mag) im Sternbild Ophiuchus und M 11 (Wildenten Sternhaufen 5,8 mag) im Sternbild Schild; der galaktische Omega-Nebel M17 im Sternbild Schütze bildet das Ende - der Mond geht auf. Alle Bilder sind aus mehreren Aufnahmen gestackt und mit der Kamera SONY alpha58 aufgenommen, Belichtungszeit 30s bei ISO 1600.

M 20 Trifidnebel -- Antares mit M 4 im Skorpion - Beschreibung

M 10 mit 600 mm -- Offener Sternhaufen M 11 -- Der Omega-Nebel M 17

Neue Aufnahmen von den Galaxien M51 und M101 am 12.6.2022

Am 12. Juni 2022 trotz fast Vollmond habe ich den Newton F4 200-800 mm von Sepp Hager wieder aufgestellt. Die Aufnahme von M 51 ist ca. 10 min belichtet und aus 20 Einzelaufnahmen von 30 sec gestackt (Foto links). Dann ging es noch weiter zur Feuerradgalaxie M 101. Beide Galaxien sind in etwa 20 Mio Lichtjahre von der Erde entfernt und haben eine scheinbare Helligkeit von 8,4 mag (M 51 - 23 Mio LJ) und 7,9 mag ( M 101 - 21 Mio LJ ).

M 101 mit N200 F4

Meteor in Steyr, 26.5.2022

Am 26. Mai 2022 habe ich kurz nach Mitternacht einen Meteor im Sternbild Löwe beobachten können. Das Bild zeigt die Flugbahn des Meteors im Nachtrag in das Foto eingezeichnet. Die Flugbahn ging von oben - neben dem Stern Denebola beginnend - nach unten Richtung Horizont.

Neue ASTRO-Aufnahmen vom 18.5.2022

Am 18. Mai 2022 habe ich mit Newton F4 200-800 mm von Sepp Hager neue ASTRO Aufnahmen gemacht. Die drei Galaxien im Sternbild Löwe M 66, M 65 und NGC 3628 habe ich schon letztes Jahr einmal fotografiert. Sie sind besser bekannt unter dem Namen LEO-Triplet, weil sie zu einen Gruppe gehören und ca. 35 Mio Lichtjahre von der Erde entfernt sind. Diese Aufnahme ist ca. 28 min belichtet und aus 54 Einzelaufnahmen von 30 sec gestackt (Foto links). Der offene Sternhaufen M 67 im Sternbild Krebs ist ca. 3.000 Lichtjahre entfernt und hat eine scheinbare Magnitude von 6,1 mag. Die Aufnahme entstand aus 30 Einzelbildern von 20 sec und ist ca. 10 Minuten belichtet. Zum Abschluss noch ein interessantes Foto: M 60 und M 59 sind Galaxien und ganz nahe bei M 60 ist die Galaxie NGC 4647 in der ein Stern explodiert ist - das nennt man eine Supernova. Die Entfernung beträgt ca. 61 Mio Lichtjahre und die Supernova ist recht gut im Detailfoto zu sehen. Die Aufnahme ist ca. 15 min belichtet.

M 67 mit N200 F4 --- M 60 mit NGC 4647 und SN2022hrs

Krabbennebel M 1, 1.3.2022

Am 1. März 2022 wieder wolkenlos, daher schnell die Montierung aufgebaut und auf die Dämmerung warten. Die Montierung wird mit dem APO ED80 ausgerichtet (2-Sternmethode). Mirach in der Andromeda angefahren und schnell ein paar Fotos gemacht. M 33 auch ein paar Fotos mit dem ED80 gemacht - aber ziemlich lichtschwach. Dann RCC eingebaut und los. Mirach mit NGC 404 ist das erste Ziel (2,05 mag - 200 Lichtjahre -- NGC 404: 11,5 mag - 10 Mio Lichtjahre, Abstand 7 Bogenminuten). Dann M 52 der Offene Sternhaufen in der Kassiopeija, die NOVA von 2021 noch gut sichtbar. M 33 gesucht und nicht gefunden. Weiter zum Orionnebel M 42 - wieder neue Fotos gemacht. Dann M 1 - der Krabbennebel - ein Rest einer Supernova vor ca. 1000 Jahren, von chinesischen Astronomen als 'Gast Stern' bezeichnet und entdeckt - Foto mit RCC links daneben (8,4 mag - 6.500 Lichtjahre). Zum Abschluss noch die Offenen Sternhaufen M 38 mit NGC 1907 und M 36, M 37 im Sternbild Fuhrmann und M35 und NGC 2158 im Sternbild Zwillinge. Bei allen Aufnahmen wurde die Brennweite beim RCC auf 1088 mm reduziert. Es ist bitter kalt, einiges unter Null - ich entscheide mich: GAME OVER !

M 33 mit APO ED80 --- Mirach mit NGC 404 (Geist) --- M 52 --- M 42 mit RCC 203-1088 mm

RCC: M 38 mit NGC 1907 ganz unten --- RCC: M 36 --- RCC: M 37 --- RCC: M 35 und NGC 2158 --- ED80-600: M 35 und NGC 2158

Foto vom grossen Orion-Nebel M 42, 12.2.2022

Am 12. Februar 2022 war noch einmal gutes Wetter, allerdings war das Mondlicht schon sehr stark und behinderte das fotografieren sehr. Trotzdem stand mein Refraktortelekop APO ED80-600 mm mit der SONY alpha58 auf der EPM 35 Pro sowie doe SONY A 100 mit tamron 15 - 250 mm zoom auf der LX 3 wieder bereit. Der grosse Orionnebel M 42 war das erste Ziel - im Winter das Highlight für jeden Astronomen. Auch die offenen Sternhaufen im Sternbild Stier, die Hyaden mit Hauptstern Aldebaran und die Plejaden ( M 45 ) waren wieder ein lohnendes Ziel. Beide Aufnahmen wurden mit der SONY alpha Kamera A 100 mit dem tamron Zoomobjektiv ( bei 90 mm bzw. 250 mm ) gemacht. Abschliessend noch der Sternhaufen M 52 in der Cassiopeja mit dem NOVA-Stern aus dem Jahr 2021. --- Ergänzung noch zwei Bilder von M 42 vom 23.2.2022 - sternklar und kein Mond. Das erste mit APO ED80-600 mm und das zweite mit 8 Zoll RCC mit Reduktion der Brennweite auf 1088 mm.

Hyaden und Plejaden M 45 im Sternbild Stier mit SONY A 100 --- Die Plejaden M 45 mit ED80 --- M 52 mit der NOVA Cass 2021 mit ED80

M 42 mit ED80-600 mm 243 sek --- M 42 mit RCC 203-1088 mm 295 sek

Foto von Andromeda-Nebel M 31, 9.2.2022

Am 9. Februar 2022 war ein wolkenloser Tag. Zeit für mein Refraktortelekop APO ED80-600 mm mit der SONY alpha58. Begonnen hat es schon am Tag mit einer Sonnenfleckenaufnahme. Man sieht hier wieder den Vergleich mit dem NASA SDO (Solar Dynamics Observatory). Das nächste Foto zeigt den Jupiter wie er zwischen den Zweigen (und den Krähen darauf) verschwindet. Dann hab ich ein Foto vom Mond bei 61% Beleuchtung (zunehmend) gemacht. Mit der 67% Reduktionslinse schafft mein Teleskop gerade einmal 402 mm Brennweite: gerade ideal für den Andromeda-Nebel M 31 mit seinen Begleitern M 32 und M 110, der hoch im Westen am Himmel steht. Leider hat der Mond die Bilder schon sehr beeinträchtigt, es waren nur mehr 25 Sekunden Aufnahmen möglich wegen dem Streulicht. Und dann noch Mirach (Beta Andromeda) mit seinem 'Geist' - ein roter Riesenstern (scheinbare Helligkeit 2,1 mag) in ca. 200 Lichtjahren Entfernung und in 7 Bogenmituten Entfernung die Galaxie NGC 404 (Entfernung 10 Mio Lichtjahre - scheinbare Helligkeit 12,54 mag). Und deswegen ist es so schwer das zu fotografieren, denn der helle Mirach überstrahlt die kleine elliptische Galaxie sehr leicht. Trotzdem ist der 'Geist' gut zu sehen.

Vergleich SDO (NASA) and APO ED80-600 vom 2022-02-09

Jupiter geht unter zwischen den Krähen

Der Mond am 2022-02-09 zunehmend 61%

Mirach mit Geist NGC 404 -- Mirach mit NGC 404, aber mit RCC 8 zoll F/8

Sonnenflecken zu Winterbeginn, 21.12.2021

Am 21. Dezember 2021 ist Winterbeginn. Ich habe wieder die Sonnenflecken beobachtet und sie fotographiert. Kamera SONY A 100 - Telskop M 100 - 1000 mm mit Sonnenfilter. Zum Vergleich das Bild vom SDO der NASA natürlich ohne störende Atmosphäre aufgenommen (Copyright NASA). Tagsdarauf am 22. Dezember 2021 nahm ich das APO ED80 - 600 mm Refraktorteleskop und die Kamera SONY aplha58.

Vergleich SDO (NASA) and M 100 2021-12-21

Vergleich SDO (NASA) and ED80 2021-12-22

Vergleich SDO (NASA) und ED80 2022-01-15

Abendstern Venus, 23.11.2021

Am 23. November 2021 habe ich die Venus als Abendstern mit der SONY alpha58 in der Dämmerung eingefangen. Das Detailfoto wurde mit dem Maksutov MCX127 mit 1900 mm Brennweite und SONY alpha 58 mit 2x digital zoom gemacht. Der Planet zeigt eine Sichel und ist ca. 40% beleuchtet. Leider war die Luft sehr unruhig. - Am 3. Dez. 2021 war die Luft etwas besser (tamron 90 mm - 85 mm - 55 mm).

Venus mit tamron 250 mm -- Venus mit MCX127 - 1900 mm

Venus am 3. Dez. 2021 um 17:39 -- Venus am 3. Dez. 2021 um 17:40 -- Venus am 3. Dez. 2021 um 18:03 -- Mond und Venus am 6. Dez. 2021

Sonnenflecken, 29. 10. 2021

Am 29. Oktober 2021 habe ich die Sonnenflecken mit dem Refraktorteleskop ED80-600 mm und SONY alpha58 fotografiert.

Sonne am 9. 11. 2021

Aufnahmen M 57 Ringnebel im Sternbild Leier und Kugelsternhaufen M 56 (Leier) und M 92 (Herkules), 24. und 25. 9. 2021

Am 24. und 25. September 2021 habe ich Aufnahmen vom Ringnebel M 57 im Sternbild Leier und von den Kugelsternhaufen M 56 (Leier) und M 92 im Sternbild Herkules gemacht. Zum Einsatz kam der Refraktor von SkyWatcher ED80-600 mm auf der Montierung EPM 35 PRO und die Kamera SONY alpha58 im Hauptfokus. - Im Bild links sieht man M 57 den sogenannten Ringnebel im Sternbild der Leier. Er ist vor ca. 20.000 Jahren entstanden indem sein Zentralstern explodiert ist und seine Aussenhülle abgestossen hat. Er ist ein sogenannter Planetarischer Nebel und ist 2300 Lichtjahre entfernt und seine scheinbare Helligkeit ist 8,8 mag. - Der Kugelsternhaufen M 92 im Sternbild Herkules ist ca 27.000 Lichtjahre entfernt und mehr als 13 Mrd Jahre alt. Seine scheinbare Helligkeit ist 6,3 mag - ist also mit dem Feldstecher gut sichtbar. Eine weitere Aufnahme habe ich in der Leier vom Kugelsternhaufen M 56 gemacht. Er ist ca. 33.000 Lichtjahre entfernt und seine scheinbare Helligkeit ist 8,3 mag. Alle Aufnahmen sind aus mehreren Aufnahmen von ca. 25 Sekunden Belichtungszeit gestackt entstanden. Gesamtbelichtungszeit zwischen 100 und 220 Sekunden.

Kugelsternhaufen M 92 im Sternbild Herkules -- Kugelsternhaufen M 56 im Sternbild Leier -- Die grossen Gasplaneten Jupiter und Saturn

Aufnahme vom Kugelsternhaufen M 13 im Sternbild Herkules, 6.9.2021

Am 6. September 2021 habe ich eine Aufnahme vom Kugelsternhaufen M 13 im Sternbild Herkules gemacht. Zum Einsatz kam der Refraktor von SkyWatcher ED80-600 mm auf der Montierung EPM 35 PRO und die Kamera SONY alpha58 im Hauptfokus. Belichtungszeit 120 x 25 s gestackt. - Der Kugelsternhaufen M 13 im Sternbild Herkules ist ca 22.000 Lichtjahre entfernt und mehr als 11 Mrd Jahre alt. Seine scheinbare Helligkeit ist 5,8 mag - ist also bei guter Sicht gerade noch mit freiem Auge sichtbar.

Mondfoto vom 13.9.2021 49% zunehmend --- Mondfoto vom 14.9.2021 60% zunehmend

Beide Mondfotos wurden mit dem MC 100/1000 mm aufgenommen, Belichtungszeit 1/250 s im Hauptfokus der SONY alpha58.

Blick ins ferne Universum, 4.6.2021

Am 4. Juni 2021 gelang ein Blick ins ferne Universum. Teleskop: APO ED80-600 mm auf Montierung SkyWatcher EQM35 - Kamera SONY alpha58 im Hauptfokus. - Das Bild zeigt das 'LEO-Triplet', drei ferne Galaxien im Sternbild Löwe - M65, M66 und NGC3628. Das Foto wurde aus mehreren Aufnahmen gestackt, Einzelbild 45 sec bei ISO 800, gesamt Belichtungszeit ca. 68 Minuten. Die drei Galaxien bilden eine Gruppe in einer Entfernung von ca. 35 Millionen Lichtjahren, ihr Alter beträgt mehr als 13 Milliarden Jahre. Helligkeit 9 bis 10 mag, Durchmesser ca. 100.000 Lichtjahre. - Am 12. Juli hab ich dann noch den Kugelsternhaufen M3 im Sternbild 'Jagdhunde' fotografieren können, er ist 40.000 Lichtjahre entfernt - ist also Teil unserer Galaxie (Milchstrasse) - er beherbergt ca. eine halbe Million Sterne und hat einen Durchmesser von 90 Lichtjahren. Die scheinbare Helligkeit ist 6,2 - also mit freiem Auge gerade nicht mehr zu sehen. Die sieben Einzelbilder sind 30 sec belichtet, ergibt eine Gesamtbelichtungszeit von 210 sec.

LEO-Triplet mit Bezeichnung - Kugelsternhaufen Messier 3

Sonnen- und Mondfoto 20.4.2021

Am 20. 4. 2021 wurde die Sonne und der Mond fotographiert. Teleskop: MC100-1000 mm auf Montierung SkyWatcher EQM35 - Kamera SONY alpha58.

Sonne am 20.4.2021 mit Anzeige und Sonne am 20.4.2021 ohne Anzeige

'Messier-Reise' durch die Sternbilder 'Stier-Fuhrmann-Krebs-Perseus' am 11.4.2021

Am 11. 4. 2021 klarte es in Steyr bei Sonnenuntergang auf und das gab die Chance für Astro-Stern-Fotos, vor allem weil der Neumond nicht störte. Zum Einsatz kam mein Refraktor-Teleskop ED 80-600 mm auf der Skywatcher EQM35-Montierung und die SONY alpha58 im Hauptfokus. Nach dem Einstellen der Montierung (2-Sterne Methode) wurde zuerst M45 (Plejaden) im Sternbild Stier angefahren, noch in der Dämmerung (blauer Hintergrund) Foto links. Dann ging es weiter mit den Offenen Sternhaufen M38 mit NGC 1907 und M36, M37 und M35 mit NGC 2158 rechts unterhalb von M35, Abstecher zum Nebel M1, der Rest einer Supernova vor ca 1000 Jahren, M44 im Sternbild 'Krebs' und dem Doppelsternhaufen h und chi im 'Perseus' (auch NGC 884 und NGC 869), wo mir eine kleine Sternschnuppe oder ein Satelit durch die Kamera gelaufen ist. Die Belichtungszeiten lagen immer zwischen einer halben Minute und 90 sec. Zum Abschluss noch ein Foto vom Planeten Mars, der seinen Weg weiter zwischen 'Fuhrmann' und 'Stier' zieht. - Charles Messier war ein Astronom, der die wichtigsten Himmelsobjekte katalogisiert und bezeichnet hat (es gibt an die 110 Objekte mit der Bezeichnung Mxx - Messier). NGC bezeichnet den New General Catalogue.

Mond und Mars bilden Magisches Viereck im Sternbild 'Stier' 18.3.2021

Am 18. 3. 2021 bildeten der Planet Mars mit den Plejaden (M45), dem Mond und dem Hauptstern des Sternbildes Stier Aldebaran in den Hyaden ein magisches Viereck. Trotz schlechtem Wetter hatte ich ein Riesenglück als die Wolkendecke für ca. 1 Stunde kurz aufriss und die beiden Fotos ermöglichte. Alle Fotos wurden mit SONY alpha58, montiert auf omegon LX3 mini gemacht. Belichtungszeit ca. 1 Minute. Leider war der Mond mit 24% schon ziemlich hell, was das Foto schwierig machte. Gleichzeitig sieht man auch wie weit der Planet Mars schon durch das 'Goldene Tor der Ekliptik' gewandert ist.

Mond und Mars am 18.3.2021

Mars im 'Goldenen Tor der Ekliptik' 6. 3. 2021 und ff

Am 6. 3. 2021 stand der Planet Mars nahe den Plejaden (M45) und passiert anschliessend das sogenannte 'Goldene Tor der Ekliptik' im Sternbild Stier. Dazu wandert er zwischen den Hyaden mit Hauptstern Aldebaran (ein Roter Riese) und den Plejaden durch. Aldebaran (Entfernung 67 Lichtjahre) hat die 1,16-fache Masse der Sonne, sein Durchmesser übersteigt den der Sonne jedoch um das nahezu 45-fache und er leuchtet 150-mal so hell wie diese. Am Foto links sieht man die deutlich rote Farbe des Mars (der Rote Planet) im Vergleich zu den Sternen der Plejaden, die relativ jung sind und daher ganz weiss leuchten. Die Plejaden sind ein offener Sternhaufen und ca. 1350 Lichtjahre von der Erde entfernt. Die Hyaden - ebenfalls ein offener Sternhaufen - sind 151 Lichtjahre entfernt. Alle Fotos wurden mit SONY alpha58, montiert auf SkyWatcher EQM35 gemacht. Belichtungszeit ca. 3 Minuten.

Mars im Goldenen Tor --- Mars am 8.3. --- Mars am 10.3. --- Mars am 12.3.

Astro - Fotos vom 22. bis 26. Februar 2021

Vom 22. bis 26. Februar 2021 war eine durchgehende Wetterperiode mit wolkenlosem Himmel das zur Astro Fotographie genutzt werden konnte. Der einzige Nachteil war das Mondlicht, das Langzeitbelichtung verhinderte. Die Sonnenflecken waren eher klein und nicht spektakular, aber die Plejaden M 45 und der Orionnebel M 42 waren ein lohnendes Ziel. Zum Einsatz kamen beide SONY Kameras alpha A 100 und alpha 58, sowie die Kameramontierung omegon LX3 mit dem tamron Tele 250 mm. Der Refraktor ED 80-600 mm, der Maksutov MC 100-1000 mm und das Spiegelteleskop RCC 203-1624 mm auf SkyWatcher EPM 35 Montierung waren im Einsatz.

Astro Fotos Februar 2021

Erdlichtfoto vom Mond am 14. und Fotos am 18. Februar 2021

Am 14. Februar 2021 bei eisiger Temperatur vom - 5 grad Celsius gelang mir ein Foto vom Mond 8 % zunehmend. Foto mit tamron tele 250 mm und camera SONY alpha58 montiert auf omegon LX3 Montierung nachgeführt. Belichtungszeit 0.8 sec. Die dunkle Seite des Mondes wir durch das Erdlicht beleuchtet.
Zwei weitere Fotos mit AD80/600 auf EQM35 Montierung aufgenommen zeigen den Mond bei 40 % zunehmend (1/800 sec) und den Orionnebel M42 (Belichtungszeit 2 Minuten) beides mit SONY alpha58 im Hauptfokus aufgenommen.

Mond vom 18.2.2021 und M42 Orionnebel vom 18.2.2021

Sonnenflecken am 27. Dezember 2020

Am 27. Dezember 2020 machte ich mit meinem AP80/600 mm Refraktor ein Foto der Sonne im Hauptfokus. Kamera Sony alpha 58 - Belichtungszeit 1/1000 sec. Es wurde ein Metallfolien - Sonnenfilter verwendet. Die Luft war eher unruhig, da es kalt war.

Grosse Konjunktion - Jupiter und Saturn am 21. Dezember 2020

Am 21. Dezember 2020 war es dann soweit: um 17:00 uhr war es am Gahberg noch ganz verhangen und ich hatte schon grosse Zweifel, ob wir was sehen werden können. Aber dann riss es genau im Südwesten auf. Ich glaube die Bilder sagen alles. Das Teleskopbild (links) habe ich von Cosmosapiens - angeblich auf den Kanarischen Inseln aufgenommen.

Trio vom 21.12.2020

Alle drei Fotos einzeln: Foto um 17:50 uhr - Foto um 18:10 uhr - Foto um 18:20 uhr
Um 18:30 war alles vorbei - die Planeten sind hinter den Wolken verschwunden. --- 2080 das nächste Mal !

Foto am 26. 12. um 16:55 MEZ und Foto am 26. 12. 17:14 MEZ schon wieder mit Abstand.

Grosse Konjunktion - Jupiter und Saturn ganz nahe - im Dezember 2020

Im Dezember 2020 kommen sich die beiden grossen Planeten Jupiter und Saturn ganz nahe und bilden eine 'Grosse Konjunktion' , natürlich nur von der Erde aus gesehen. Dieser Vorgang wiederholt sich auf Grund der verschieden langen Umlaufzeiten ca. alle 20 Jahre. Aber so nahe wie heuer (nur 6 Bogenminuten = 1/5 der Vollmondbreite) kommen sie ganz selten. Hier eine Skizze der Bahnen der beiden Planeten (© NASA APOD). Auf meinen Fotos vom 5. und 7. Dezember sind sie noch weit voneinander entfernt. Jupiter zeigt aber schon seine grossen Monde - im Bild rechts unten. Beide Aufnahmen mit SONY alpha 58 tele tamron 250 mm, natürlich nachgeführt mit EPM 35. Belichtungszeit ca. 20 bzw 10 sec. Die Fotos vom 14. und 18. 12. 2020 sind von einer webcam am Gahberg, da es in Steyr nebelig war.

Foto vom 7. 12. - Foto vom 14. 12. - Foto vom 18. 12.

Sonnenflecken am 2. Dezember 2020

Am 2. Dezember ist mir ein Foto der Sonne mit der neuen astrocam von Altair GPC 130 C BASIC gelungen. Nach Jahren der Inaktivität der Sonne im Minimum gibt es nun wieder Sonnenflecken - Gebiete mit ca. 1000 bis 1500 grad Kelvin niedrigerer Oberflächentemperatur. Die Camera war auf einem kosmos 50 / 500 mm Linsenfernrohr und auf der sky watcher EQM 35 PRO montiert. Belichtungszeit ca 5 ms. Es wurde ein Metallfolien - Sonnenfilter verwendet. Das Foto wurde aus 3 verschiedenen Aufnahmen zusammengesetzt.

Zum Vergleich eine HD Aufnahme der NASA vom SDO (Solar Dynamics Observatory), das im Weltraum auf einem Sateliten positioniert ist (copyright NASA).

Jupiter und grosse Monde am 30. November 2020

Am 30. November ist mir erstmals ein Foto von den Jupitermonden mit der neuen astrocam von Altair GPC 130 C BASIC gelungen. Die Camera war am 1000 mm Maksutov und auf der sky watcher EQM 35 PRO montiert.

Komet Neowise 2020F3, 19. ,20. und 22. Juli 2020

Am 19., 20. und 22. Juli 2020 gab es wieder Fotos vom Komet Neowise 2020F3 mit der Canon EOS mit 250 mm Tele und Sony alpha58 mit dem tamron 250 mm Objektiv. Als Montierung habe ich meine LX3 verwendet. Belichtungszeiten von 30 sec bis 2 Minuten. Aufnahmen in Steyr, Neuschönau.

Komet 2020F3

Komet Neowise 2020F3, 12. Juli 2020

Am 12. Juli 2020 gelang mir ein Foto vom Komet Neowise 2020F3 mit der Sony alpha58 und dem tamron 250 mm Objektiv. Danach um Mitternacht noch der Jupiter mit den vier grossen Monden mit dem MCX 127 und Sony alpha58.

nocheinmal Komet 2020F3 und Jupiter mit Monden

Vollmond und Jupitermonde, 5. Juli 2020

Am 5. Juli 2020 bei Vollmond ein Mondfoto mit der Sony alpha58 tamron 250 mm und mit dem MCX 127 /1900 mm der Jupiter mit den vier grossen Monden Callisto, Io, Ganymed und Europa. Jupiter stand heute ca. 5 Vollmondbreiten oberhalb dem Vollmond.

Jupiter mit Monden

Vollmond und Venus Sichel, 7. Mai 2020

Am 7. Mai 2020 gelang mir ein neues Foto vom Vollmond aufgenommen im Hauptfokus von meinem Maksutov Cassegrain 100 / 1000 mm mit Sucher und Leitfernrohr 50 / 500 mm. Auch das Bresser Messier MCX Teleskop 127 / 1900 mm richtete ich auf den Planeten Venus, der am Abendhimmel der Erde schon ziemlich nahe steht. Beide Fotos mit Sony alpha 58 aufgenommen.

Venus Bahn und Venus am 7. Mai 2020

Venus in den Plejaden, 5. und 9. April 2020

Am 5. April 2020 gab es nocheinmal die Venus in den Plejaden um 20:56 MESZ aufgenommen mit Sony alpha 58 mit tamron Zoom 15 - 250 mm, Belichtungszeit ca. 40 sec. Und am 9. April 2020 um 21:28 MESZ nochmals Plejaden - die Venus ist schon weiter nach oben gewandert - diesmal aufgenommen mit Canon EOS mit EF-S 55 - 250 mm, Belichtungszeit ca. 55 sec. Beide Aufnahmen nachgeführt mit Bresser Messier.

Venus am 9. April 2020

Neues Mond Foto, 1. und 2. April 2020

Am 1. April 2020 um 23:31 MESZ gelang mir ein neues Foto vom Mond aufgenommen im Hauptfokus des Bresser Messier Teleskops 135 mm / 1900 mm - Mond 56 % zunehmend. Das zweite Foto ist einen Tag später aufgenommen mit 67 %.

Mond 67% 2020-04-02 um 23:43 MESZ

Konjunktion Mond - Venus - Plejaden, 28. März 2020

Am 28.2.20202 konnte ich in Steyr eine seltene Konstellation am Himmel beobachten: der Mond gerade vier Tage alt war in Konjuntion mit dem Planeten Venus und dem offenen Sternhaufen den 'Plejaden' im Sternbild Stier. Das Bild links zeigt die Konjuntion um 19:13 Uhr MEZ noch vor der astronomischen Dämmerung (Plejaden noch nicht sichtbar).
Das zweite Foto wurde ca. 10 sec belichtet und zeigt schon die Erddrehung (Sterne keine Punkte sondern Striche); ausserdem sieht man beim Mond auch das Erdlicht auf die unbeleutete Scheibe. Die Plejaden sind in der Mitte oben ganz schwach zu sehen. Camera Sony alpha 58 mit Tamron 18 - 250 mm.

Konjuntion um 20:25 Uhr MEZ

Merkurtransit am 11. November 2019

Am 11. November 2019 war es wieder soweit: der Planet Merkur steht zwischen Sonne und Erde - man nennt das Merkurtransit, weil der Planet durch die Sonnenscheibe durchgeht. Anders als im Jahr 2016, wo mir ein entsprechendes Foto gelungen ist - war diesmal das Wetter in Steyr schlecht. Man konnte den Transit aber via Internet verfolgen von der Sternwarte auf den Kanarischen Inseln - ein Observatorium am Berg Teide - wurde es übertragen. Die Fotos stammen daher von dieser Sternwarte - dem Solar Scope, Canary Islands und sind deren Copyright. Das zweite Foto zeigt den Blick vom Solar Scope mit dem Mond im Hintergrund, der gerade aufgeht.