Dipl.-Ing. Kurt WOLFARTSBERGER hat Maschinenbau an der TU Wien studiert und sein Hobby ist seit der Mittelschulzeit am Bundesrealgymnasium in Steyr die Astronomie. Seine Eltern haben ihn dabei sehr unterstüzt und haben ihm sehr bald ein KOSMOS Linsenfernrohr 50/500 mm gekauft mit dem ich so manchen Jupitermond des nachts beobachtet habe. Auch habe ich sehr bald einen Hobby-Astronomen aus der Stadt Steyr kennen gelernt, der sich in seinem Garten eine Sternwarte gebaut hat: Wilhelm AURACHER. Er war handwerklich sehr geschickt und hat Linsen und Spiegel selbst geschliffen und poliert und ganze Teleskope gebaut. Von Ihm habe ich dann mein erstes Spiegelteleskop - einen NEWTON 100/1000 mm gekauft. Eines seiner Teleskope steht heute noch am Gahberg in Weyregg auf der Sternwarte des Astronomischen Arbeitskreises Salzkammergut, bei dem ich seit meinem Ruhestand auch Mitglied geworden bin. Leider hat die Covid19 Epidemie bis dato einen Besuch auf der Sternwarte verhindert; aber ich bin in gutem Kontakt mit Dipl.-Ing. Josef HAGER, der im Verein sehr aktiv ist. Er hat mir auch derzeit seinen N200 mm F4 geliehen, den ich wann immer das Wetter es zulässt eifrig zum fotografieren verwende.

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ASTRO News (deutsch)


Nocheinmal N200 F4 vom 19. 7. 2022

Am 19. Juli 2022 habe ich nocheinmal das Newtonteleskop N200 F4 von Sepp Hager montiert. Lagunennebel M 8, Trifidnebel M 20, sowie die Sternhaufen IC 1287, M 11 (links im Bild - der sogenannte 'Wildentenhaufen') und M 13 im Herkules waren lohnende Ziele. Dann noch der Ringnebel M 57 in der Leier und der Doppelstern Albireo im Schwan, dessen beide Sonnen durch die unterschiedliche Farbe (rot und blau) auffallen.

Der Lagunennebel M 8 - Der Trifidnebel M 20 - Der Sternhaufen IC 1287
Der Kugelsternhaufen M 13 - Der Ringnebel M 57 in der Leier - Der Doppelstern Albireo im Schwan - Abstand 35'

Komet C2017 K2 bei M10 vom 15. 7. 2022

Am 15. Juli 2022 habe ich den Kometen C2017 K2 (Panstarrs) mit dem Refraktorteleskop ED80-400 mm also mit Brennweitenverkürzung (F5) aufgenommen. Die Sicht war mittel bis der Mond um ca. 23:15 MESZ aufgegangen ist. Das Bild zeigt noch den Kugelsternhaufen M10 im Sternbild Ophiuchus ca. 14 500 Lichtjahre von der Erde entfernt - mag 6,6. Der Komet hat mag 11 - Entfernung von der Erde ca. 270,5 Mio km - und ist schon an der Grenze der Sichtbarkeit für das kleine Teleskop. Die Aufnahme wurde aus 5 Einzelbildern ISO 800 mit 30s Belichtungszeit gestackt.

Der Komet am 19. 7. 2022 mit dem N200 F4 aufgenommen - Gesamtzeit 360s

Nebel und Sternhaufen vom 2. / 3. 7. 2022

Am 2. Juli 2022 habe ich den Newton 200-800 mm wieder gegen den Himmel gerichtet. Leider war die Sicht nicht mehr so klar wie vor einer Woche. Das Foto links zeigt wieder den Lagunennebel M8, diesmal aber mit der langen Brennweite 800 mm aufgenommen. Die weiteren Aufnahmen M16 (Adlernebel), M17 (Omega oder Schwanennebel), M20 (Trifidnebel) und M21, den Kugelsternhaufen M22, die Sternwolke M24 und den offenen Haufen M25. Leider wurde die Beobachtung durch aufziehen von Schleierwolken abrupt beendet. Alle Bilder sind aus mehreren Aufnahmen gestackt und mit der Kamera SONY alpha58 aufgenommen, Belichtungszeit 30s bei ISO 1600.

M 16 Adlernebel - M17 Omeganebel - M20 Trifidnebel und Sternhaufen M21

Kugelsternhaufen M22 - Sternwolke M 24 - Offener Haufen M 25

Nebel und Sternhaufen vom 25. / 26. 6. 2022

Am 23. Juni 2022 trotz Feuerwerk und Rauch vom Stadtfest in Steyr, gab es dann gegen Mitternacht ein sensationelles seeing in der Stadt. Ich habe nach langer Zeit wieder die Milchstrasse sehen können, meinen Refraktor ED80-400 (also mit Brennweitenreduktion F 5) aufgestellt und einige sensationelle Fotos machen können. Beginnen wir (Foto links) mit dem Nebel M8 (Lagunennebel) im Sternbild Schütze; das Foto zeigt noch links unten den Kugelsternhaufen NGC 6544 (mag = 9) und oben einen Teil des Trifidnebels M 20, der gleich darüber steht, dessen Rot / Blaue Farbe besonders eindrucksvoll ist, mit dem offenen Sternhaufen M 21 links oben. Die beiden Kugelsternhaufen nahe Antares im Sternbild Skorpion M 4 (mag = 5,6) und NGC 6144 (mag 9,6), sowie die Sternhaufen M 10 (Kugelsternhaufen 6,6 mag) im Sternbild Ophiuchus und M 11 (Wildenten Sternhaufen 5,8 mag) im Sternbild Schild; der galaktische Omega-Nebel M17 im Sternbild Schütze bildet das Ende - der Mond geht auf. Alle Bilder sind aus mehreren Aufnahmen gestackt und mit der Kamera SONY alpha58 aufgenommen, Belichtungszeit 30s bei ISO 1600.

M 20 Trifidnebel -- Antares mit M 4 im Skorpion - Beschreibung

M 10 mit 600 mm -- Offener Sternhaufen M 11 -- Der Omega-Nebel M 17

Neue Aufnahmen von den Galaxien M51 und M101 am 12.6.2022

Am 12. Juni 2022 trotz fast Vollmond habe ich den Newton F4 200-800 mm von Sepp Hager wieder aufgestellt. Die Aufnahme von M 51 ist ca. 10 min belichtet und aus 20 Einzelaufnahmen von 30 sec gestackt (Foto links). Dann ging es noch weiter zur Feuerradgalaxie M 101. Beide Galaxien sind in etwa 20 Mio Lichtjahre von der Erde entfernt und haben eine scheinbare Helligkeit von 8,4 mag (M 51 - 23 Mio LJ) und 7,9 mag ( M 101 - 21 Mio LJ ).

M 101 mit N200 F4

Meteor in Steyr, 26.5.2022

Am 26. Mai 2022 habe ich kurz nach Mitternacht einen Meteor im Sternbild Löwe beobachten können. Das Bild zeigt die Flugbahn des Meteors im Nachtrag in das Foto eingezeichnet. Die Flugbahn ging von oben - neben dem Stern Denebola beginnend - nach unten Richtung Horizont.

Neue ASTRO-Aufnahmen vom 18.5.2022

Am 18. Mai 2022 habe ich mit Newton F4 200-800 mm von Sepp Hager neue ASTRO Aufnahmen gemacht. Die drei Galaxien im Sternbild Löwe M 66, M 65 und NGC 3628 habe ich schon letztes Jahr einmal fotografiert. Sie sind besser bekannt unter dem Namen LEO-Triplet, weil sie zu einen Gruppe gehören und ca. 35 Mio Lichtjahre von der Erde entfernt sind. Diese Aufnahme ist ca. 28 min belichtet und aus 54 Einzelaufnahmen von 30 sec gestackt (Foto links). Der offene Sternhaufen M 67 im Sternbild Krebs ist ca. 3.000 Lichtjahre entfernt und hat eine scheinbare Magnitude von 6,1 mag. Die Aufnahme entstand aus 30 Einzelbildern von 20 sec und ist ca. 10 Minuten belichtet. Zum Abschluss noch ein interessantes Foto: M 60 und M 59 sind Galaxien und ganz nahe bei M 60 ist die Galaxie NGC 4647 in der ein Stern explodiert ist - das nennt man eine Supernova. Die Entfernung beträgt ca. 61 Mio Lichtjahre und die Supernova ist recht gut im Detailfoto zu sehen. Die Aufnahme ist ca. 15 min belichtet.

M 67 mit N200 F4 --- M 60 mit NGC 4647 und SN2022hrs

Krabbennebel M 1, 1.3.2022

Am 1. März 2022 wieder wolkenlos, daher schnell die Montierung aufgebaut und auf die Dämmerung warten. Die Montierung wird mit dem APO ED80 ausgerichtet (2-Sternmethode). Mirach in der Andromeda angefahren und schnell ein paar Fotos gemacht. M 33 auch ein paar Fotos mit dem ED80 gemacht - aber ziemlich lichtschwach. Dann RCC eingebaut und los. Mirach mit NGC 404 ist das erste Ziel (2,05 mag - 200 Lichtjahre -- NGC 404: 11,5 mag - 10 Mio Lichtjahre, Abstand 7 Bogenminuten). Dann M 52 der Offene Sternhaufen in der Kassiopeija, die NOVA von 2021 noch gut sichtbar. M 33 gesucht und nicht gefunden. Weiter zum Orionnebel M 42 - wieder neue Fotos gemacht. Dann M 1 - der Krabbennebel - ein Rest einer Supernova vor ca. 1000 Jahren, von chinesischen Astronomen als 'Gast Stern' bezeichnet und entdeckt - Foto mit RCC links daneben (8,4 mag - 6.500 Lichtjahre). Zum Abschluss noch die Offenen Sternhaufen M 38 mit NGC 1907 und M 36, M 37 im Sternbild Fuhrmann und M35 und NGC 2158 im Sternbild Zwillinge. Bei allen Aufnahmen wurde die Brennweite beim RCC auf 1088 mm reduziert. Es ist bitter kalt, einiges unter Null - ich entscheide mich: GAME OVER !

M 33 mit APO ED80 --- Mirach mit NGC 404 (Geist) --- M 52 --- M 42 mit RCC 203-1088 mm

RCC: M 38 mit NGC 1907 ganz unten --- RCC: M 36 --- RCC: M 37 --- RCC: M 35 und NGC 2158 --- ED80-600: M 35 und NGC 2158

Foto vom grossen Orion-Nebel M 42, 12.2.2022

Am 12. Februar 2022 war noch einmal gutes Wetter, allerdings war das Mondlicht schon sehr stark und behinderte das fotografieren sehr. Trotzdem stand mein Refraktortelekop APO ED80-600 mm mit der SONY alpha58 auf der EPM 35 Pro sowie doe SONY A 100 mit tamron 15 - 250 mm zoom auf der LX 3 wieder bereit. Der grosse Orionnebel M 42 war das erste Ziel - im Winter das Highlight für jeden Astronomen. Auch die offenen Sternhaufen im Sternbild Stier, die Hyaden mit Hauptstern Aldebaran und die Plejaden ( M 45 ) waren wieder ein lohnendes Ziel. Beide Aufnahmen wurden mit der SONY alpha Kamera A 100 mit dem tamron Zoomobjektiv ( bei 90 mm bzw. 250 mm ) gemacht. Abschliessend noch der Sternhaufen M 52 in der Cassiopeja mit dem NOVA-Stern aus dem Jahr 2021. --- Ergänzung noch zwei Bilder von M 42 vom 23.2.2022 - sternklar und kein Mond. Das erste mit APO ED80-600 mm und das zweite mit 8 Zoll RCC mit Reduktion der Brennweite auf 1088 mm.

Hyaden und Plejaden M 45 im Sternbild Stier mit SONY A 100 --- Die Plejaden M 45 mit ED80 --- M 52 mit der NOVA Cass 2021 mit ED80

M 42 mit ED80-600 mm 243 sek --- M 42 mit RCC 203-1088 mm 295 sek

Foto von Andromeda-Nebel M 31, 9.2.2022

Am 9. Februar 2022 war ein wolkenloser Tag. Zeit für mein Refraktortelekop APO ED80-600 mm mit der SONY alpha58. Begonnen hat es schon am Tag mit einer Sonnenfleckenaufnahme. Man sieht hier wieder den Vergleich mit dem NASA SDO (Solar Dynamics Observatory). Das nächste Foto zeigt den Jupiter wie er zwischen den Zweigen (und den Krähen darauf) verschwindet. Dann hab ich ein Foto vom Mond bei 61% Beleuchtung (zunehmend) gemacht. Mit der 67% Reduktionslinse schafft mein Teleskop gerade einmal 402 mm Brennweite: gerade ideal für den Andromeda-Nebel M 31 mit seinen Begleitern M 32 und M 110, der hoch im Westen am Himmel steht. Leider hat der Mond die Bilder schon sehr beeinträchtigt, es waren nur mehr 25 Sekunden Aufnahmen möglich wegen dem Streulicht. Und dann noch Mirach (Beta Andromeda) mit seinem 'Geist' - ein roter Riesenstern (scheinbare Helligkeit 2,1 mag) in ca. 200 Lichtjahren Entfernung und in 7 Bogenmituten Entfernung die Galaxie NGC 404 (Entfernung 10 Mio Lichtjahre - scheinbare Helligkeit 12,54 mag). Und deswegen ist es so schwer das zu fotografieren, denn der helle Mirach überstrahlt die kleine elliptische Galaxie sehr leicht. Trotzdem ist der 'Geist' gut zu sehen.

Vergleich SDO (NASA) and APO ED80-600 vom 2022-02-09

Jupiter geht unter zwischen den Krähen

Der Mond am 2022-02-09 zunehmend 61%

Mirach mit Geist NGC 404 -- Mirach mit NGC 404, aber mit RCC 8 zoll F/8

Sonnenflecken zu Winterbeginn, 21.12.2021

Am 21. Dezember 2021 ist Winterbeginn. Ich habe wieder die Sonnenflecken beobachtet und sie fotographiert. Kamera SONY A 100 - Telskop M 100 - 1000 mm mit Sonnenfilter. Zum Vergleich das Bild vom SDO der NASA natürlich ohne störende Atmosphäre aufgenommen (Copyright NASA). Tagsdarauf am 22. Dezember 2021 nahm ich das APO ED80 - 600 mm Refraktorteleskop und die Kamera SONY aplha58.

Vergleich SDO (NASA) and M 100 2021-12-21

Vergleich SDO (NASA) and ED80 2021-12-22

Vergleich SDO (NASA) und ED80 2022-01-15

Abendstern Venus, 23.11.2021

Am 23. November 2021 habe ich die Venus als Abendstern mit der SONY alpha58 in der Dämmerung eingefangen. Das Detailfoto wurde mit dem Maksutov MCX127 mit 1900 mm Brennweite und SONY alpha 58 mit 2x digital zoom gemacht. Der Planet zeigt eine Sichel und ist ca. 40% beleuchtet. Leider war die Luft sehr unruhig. - Am 3. Dez. 2021 war die Luft etwas besser (tamron 90 mm - 85 mm - 55 mm).

Venus mit tamron 250 mm -- Venus mit MCX127 - 1900 mm

Venus am 3. Dez. 2021 um 17:39 -- Venus am 3. Dez. 2021 um 17:40 -- Venus am 3. Dez. 2021 um 18:03 -- Mond und Venus am 6. Dez. 2021

Sonnenflecken, 29. 10. 2021

Am 29. Oktober 2021 habe ich die Sonnenflecken mit dem Refraktorteleskop ED80-600 mm und SONY alpha58 fotografiert.

Sonne am 9. 11. 2021

Aufnahmen M 57 Ringnebel im Sternbild Leier und Kugelsternhaufen M 56 (Leier) und M 92 (Herkules), 24. und 25. 9. 2021

Am 24. und 25. September 2021 habe ich Aufnahmen vom Ringnebel M 57 im Sternbild Leier und von den Kugelsternhaufen M 56 (Leier) und M 92 im Sternbild Herkules gemacht. Zum Einsatz kam der Refraktor von SkyWatcher ED80-600 mm auf der Montierung EPM 35 PRO und die Kamera SONY alpha58 im Hauptfokus. - Im Bild links sieht man M 57 den sogenannten Ringnebel im Sternbild der Leier. Er ist vor ca. 20.000 Jahren entstanden indem sein Zentralstern explodiert ist und seine Aussenhülle abgestossen hat. Er ist ein sogenannter Planetarischer Nebel und ist 2300 Lichtjahre entfernt und seine scheinbare Helligkeit ist 8,8 mag. - Der Kugelsternhaufen M 92 im Sternbild Herkules ist ca 27.000 Lichtjahre entfernt und mehr als 13 Mrd Jahre alt. Seine scheinbare Helligkeit ist 6,3 mag - ist also mit dem Feldstecher gut sichtbar. Eine weitere Aufnahme habe ich in der Leier vom Kugelsternhaufen M 56 gemacht. Er ist ca. 33.000 Lichtjahre entfernt und seine scheinbare Helligkeit ist 8,3 mag. Alle Aufnahmen sind aus mehreren Aufnahmen von ca. 25 Sekunden Belichtungszeit gestackt entstanden. Gesamtbelichtungszeit zwischen 100 und 220 Sekunden.

Kugelsternhaufen M 92 im Sternbild Herkules -- Kugelsternhaufen M 56 im Sternbild Leier -- Die grossen Gasplaneten Jupiter und Saturn

Aufnahme vom Kugelsternhaufen M 13 im Sternbild Herkules, 6.9.2021

Am 6. September 2021 habe ich eine Aufnahme vom Kugelsternhaufen M 13 im Sternbild Herkules gemacht. Zum Einsatz kam der Refraktor von SkyWatcher ED80-600 mm auf der Montierung EPM 35 PRO und die Kamera SONY alpha58 im Hauptfokus. Belichtungszeit 120 x 25 s gestackt. - Der Kugelsternhaufen M 13 im Sternbild Herkules ist ca 22.000 Lichtjahre entfernt und mehr als 11 Mrd Jahre alt. Seine scheinbare Helligkeit ist 5,8 mag - ist also bei guter Sicht gerade noch mit freiem Auge sichtbar.

Mondfoto vom 13.9.2021 49% zunehmend --- Mondfoto vom 14.9.2021 60% zunehmend

Beide Mondfotos wurden mit dem MC 100/1000 mm aufgenommen, Belichtungszeit 1/250 s im Hauptfokus der SONY alpha58.

Blick ins ferne Universum, 4.6.2021

Am 4. Juni 2021 gelang ein Blick ins ferne Universum. Teleskop: APO ED80-600 mm auf Montierung SkyWatcher EPM35 - Kamera SONY alpha58 im Hauptfokus. - Das Bild zeigt das 'LEO-Triplet', drei ferne Galaxien im Sternbild Löwe - M65, M66 und NGC3628. Das Foto wurde aus mehreren Aufnahmen gestackt, Einzelbild 45 sec bei ISO 800, gesamt Belichtungszeit ca. 68 Minuten. Die drei Galaxien bilden eine Gruppe in einer Entfernung von ca. 35 Millionen Lichtjahren, ihr Alter beträgt mehr als 13 Milliarden Jahre. Helligkeit 9 bis 10 mag, Durchmesser ca. 100.000 Lichtjahre. - Am 12. Juli hab ich dann noch den Kugelsternhaufen M3 im Sternbild 'Jagdhunde' fotografieren können, er ist 40.000 Lichtjahre entfernt - ist also Teil unserer Galaxie (Milchstrasse) - er beherbergt ca. eine halbe Million Sterne und hat einen Durchmesser von 90 Lichtjahren. Die scheinbare Helligkeit ist 6,2 - also mit freiem Auge gerade nicht mehr zu sehen. Die sieben Einzelbilder sind 30 sec belichtet, ergibt eine Gesamtbelichtungszeit von 210 sec.

LEO-Triplet mit Bezeichnung - Kugelsternhaufen Messier 3

Sonnen- und Mondfoto 20.4.2021

Am 20. 4. 2021 wurde die Sonne und der Mond fotographiert. Teleskop: MC100-1000 mm auf Montierung SkyWatcher EPM35 - Kamera SONY alpha58.

Sonne am 20.4.2021 mit Anzeige und Sonne am 20.4.2021 ohne Anzeige

'Messier-Reise' durch die Sternbilder 'Stier-Fuhrmann-Krebs-Perseus' am 11.4.2021

Am 11. 4. 2021 klarte es in Steyr bei Sonnenuntergang auf und das gab die Chance für Astro-Stern-Fotos, vor allem weil der Neumond nicht störte. Zum Einsatz kam mein Refraktor-Teleskop ED 80-600 mm auf der Skywatcher EPM35-Montierung und die SONY alpha58 im Hauptfokus. Nach dem Einstellen der Montierung (2-Sterne Methode) wurde zuerst M45 (Plejaden) im Sternbild Stier angefahren, noch in der Dämmerung (blauer Hintergrund) Foto links. Dann ging es weiter mit den Offenen Sternhaufen M38 mit NGC 1907 und M36, M37 und M35 mit NGC 2158 rechts unterhalb von M35, Abstecher zum Nebel M1, der Rest einer Supernova vor ca 1000 Jahren, M44 im Sternbild 'Krebs' und dem Doppelsternhaufen h und chi im 'Perseus' (auch NGC 884 und NGC 869), wo mir eine kleine Sternschnuppe oder ein Satelit durch die Kamera gelaufen ist. Die Belichtungszeiten lagen immer zwischen einer halben Minute und 90 sec. Zum Abschluss noch ein Foto vom Planeten Mars, der seinen Weg weiter zwischen 'Fuhrmann' und 'Stier' zieht. - Charles Messier war ein Astronom, der die wichtigsten Himmelsobjekte katalogisiert und bezeichnet hat (es gibt an die 110 Objekte mit der Bezeichnung Mxx - Messier). NGC bezeichnet den New General Catalogue.

Mond und Mars bilden Magisches Viereck im Sternbild 'Stier' 18.3.2021

Am 18. 3. 2021 bildeten der Planet Mars mit den Plejaden (M45), dem Mond und dem Hauptstern des Sternbildes Stier Aldebaran in den Hyaden ein magisches Viereck. Trotz schlechtem Wetter hatte ich ein Riesenglück als die Wolkendecke für ca. 1 Stunde kurz aufriss und die beiden Fotos ermöglichte. Alle Fotos wurden mit SONY alpha58, montiert auf omegon LX3 mini gemacht. Belichtungszeit ca. 1 Minute. Leider war der Mond mit 24% schon ziemlich hell, was das Foto schwierig machte. Gleichzeitig sieht man auch wie weit der Planet Mars schon durch das 'Goldene Tor der Ekliptik' gewandert ist.

Mond und Mars am 18.3.2021

Mars im 'Goldenen Tor der Ekliptik' 6. 3. 2021 und ff

Am 6. 3. 2021 stand der Planet Mars nahe den Plejaden (M45) und passiert anschliessend das sogenannte 'Goldene Tor der Ekliptik' im Sternbild Stier. Dazu wandert er zwischen den Hyaden mit Hauptstern Aldebaran (ein Roter Riese) und den Plejaden durch. Aldebaran (Entfernung 67 Lichtjahre) hat die 1,16-fache Masse der Sonne, sein Durchmesser übersteigt den der Sonne jedoch um das nahezu 45-fache und er leuchtet 150-mal so hell wie diese. Am Foto links sieht man die deutlich rote Farbe des Mars (der Rote Planet) im Vergleich zu den Sternen der Plejaden, die relativ jung sind und daher ganz weiss leuchten. Die Plejaden sind ein offener Sternhaufen und ca. 1350 Lichtjahre von der Erde entfernt. Die Hyaden - ebenfalls ein offener Sternhaufen - sind 151 Lichtjahre entfernt. Alle Fotos wurden mit SONY alpha58, montiert auf SkyWatcher EPM35 gemacht. Belichtungszeit ca. 3 Minuten.

Mars im Goldenen Tor --- Mars am 8.3. --- Mars am 10.3. --- Mars am 12.3.

Astro - Fotos vom 22. bis 26. Februar 2021

Vom 22. bis 26. Februar 2021 war eine durchgehende Wetterperiode mit wolkenlosem Himmel das zur Astro Fotographie genutzt werden konnte. Der einzige Nachteil war das Mondlicht, das Langzeitbelichtung verhinderte. Die Sonnenflecken waren eher klein und nicht spektakular, aber die Plejaden M 45 und der Orionnebel M 42 waren ein lohnendes Ziel. Zum Einsatz kamen beide SONY Kameras alpha A 100 und alpha 58, sowie die Kameramontierung omegon LX3 mit dem tamron Tele 250 mm. Der Refraktor ED 80-600 mm, der Maksutov MC 100-1000 mm und das Spiegelteleskop RCC 203-1624 mm auf SkyWatcher EPM 35 Montierung waren im Einsatz.

Astro Fotos Februar 2021

Erdlichtfoto vom Mond am 14. und Fotos am 18. Februar 2021

Am 14. Februar 2021 bei eisiger Temperatur vom - 5 grad Celsius gelang mir ein Foto vom Mond 8 % zunehmend. Foto mit tamron tele 250 mm und camera SONY alpha58 montiert auf omegon LX3 Montierung nachgeführt. Belichtungszeit 0.8 sec. Die dunkle Seite des Mondes wir durch das Erdlicht beleuchtet.
Zwei weitere Fotos mit AD80/600 auf EPM35 Montierung aufgenommen zeigen den Mond bei 40 % zunehmend (1/800 sec) und den Orionnebel M42 (Belichtungszeit 2 Minuten) beides mit SONY alpha58 im Hauptfokus aufgenommen.

Mond vom 18.2.2021 und M42 Orionnebel vom 18.2.2021

Sonnenflecken am 27. Dezember 2020

Am 27. Dezember 2020 machte ich mit meinem AP80/600 mm Refraktor ein Foto der Sonne im Hauptfokus. Kamera Sony alpha 58 - Belichtungszeit 1/1000 sec. Es wurde ein Metallfolien - Sonnenfilter verwendet. Die Luft war eher unruhig, da es kalt war.

Grosse Konjunktion - Jupiter und Saturn am 21. Dezember 2020

Am 21. Dezember 2020 war es dann soweit: um 17:00 uhr war es am Gahberg noch ganz verhangen und ich hatte schon grosse Zweifel, ob wir was sehen werden können. Aber dann riss es genau im Südwesten auf. Ich glaube die Bilder sagen alles. Das Teleskopbild (links) habe ich von Cosmosapiens - angeblich auf den Kanarischen Inseln aufgenommen.

Trio vom 21.12.2020

Alle drei Fotos einzeln: Foto um 17:50 uhr - Foto um 18:10 uhr - Foto um 18:20 uhr
Um 18:30 war alles vorbei - die Planeten sind hinter den Wolken verschwunden. --- 2080 das nächste Mal !

Foto am 26. 12. um 16:55 MEZ und Foto am 26. 12. 17:14 MEZ schon wieder mit Abstand.

Grosse Konjunktion - Jupiter und Saturn ganz nahe - im Dezember 2020

Im Dezember 2020 kommen sich die beiden grossen Planeten Jupiter und Saturn ganz nahe und bilden eine 'Grosse Konjunktion' , natürlich nur von der Erde aus gesehen. Dieser Vorgang wiederholt sich auf Grund der verschieden langen Umlaufzeiten ca. alle 20 Jahre. Aber so nahe wie heuer (nur 6 Bogenminuten = 1/5 der Vollmondbreite) kommen sie ganz selten. Hier eine Skizze der Bahnen der beiden Planeten (© NASA APOD). Auf meinen Fotos vom 5. und 7. Dezember sind sie noch weit voneinander entfernt. Jupiter zeigt aber schon seine grossen Monde - im Bild rechts unten. Beide Aufnahmen mit SONY alpha 58 tele tamron 250 mm, natürlich nachgeführt mit EPM 35. Belichtungszeit ca. 20 bzw 10 sec. Die Fotos vom 14. und 18. 12. 2020 sind von einer webcam am Gahberg, da es in Steyr nebelig war.

Foto vom 7. 12. - Foto vom 14. 12. - Foto vom 18. 12.

Sonnenflecken am 2. Dezember 2020

Am 2. Dezember ist mir ein Foto der Sonne mit der neuen astrocam von Altair GPC 130 C BASIC gelungen. Nach Jahren der Inaktivität der Sonne im Minimum gibt es nun wieder Sonnenflecken - Gebiete mit ca. 1000 bis 1500 grad Kelvin niedrigerer Oberflächentemperatur. Die Camera war auf einem kosmos 50 / 500 mm Linsenfernrohr und auf der sky watcher EQM 35 PRO montiert. Belichtungszeit ca 5 ms. Es wurde ein Metallfolien - Sonnenfilter verwendet. Das Foto wurde aus 3 verschiedenen Aufnahmen zusammengesetzt.

Zum Vergleich eine HD Aufnahme der NASA vom SDO (Solar Dynamics Observatory), das im Weltraum auf einem Sateliten positioniert ist (copyright NASA).

Jupiter und grosse Monde am 30. November 2020

Am 30. November ist mir erstmals ein Foto von den Jupitermonden mit der neuen astrocam von Altair GPC 130 C BASIC gelungen. Die Camera war am 1000 mm Maksutov und auf der sky watcher EQM 35 PRO montiert.

Komet Neowise 2020F3, 19. ,20. und 22. Juli 2020

Am 19., 20. und 22. Juli 2020 gab es wieder Fotos vom Komet Neowise 2020F3 mit der Canon EOS mit 250 mm Tele und Sony alpha58 mit dem tamron 250 mm Objektiv. Als Montierung habe ich meine LX3 verwendet. Belichtungszeiten von 30 sec bis 2 Minuten. Aufnahmen in Steyr, Neuschönau.

Komet 2020F3

Komet Neowise 2020F3, 12. Juli 2020

Am 12. Juli 2020 gelang mir ein Foto vom Komet Neowise 2020F3 mit der Sony alpha58 und dem tamron 250 mm Objektiv. Danach um Mitternacht noch der Jupiter mit den vier grossen Monden mit dem MCX 127 und Sony alpha58.

nocheinmal Komet 2020F3 und Jupiter mit Monden

Vollmond und Jupitermonde, 5. Juli 2020

Am 5. Juli 2020 bei Vollmond ein Mondfoto mit der Sony alpha58 tamron 250 mm und mit dem MCX 127 /1900 mm der Jupiter mit den vier grossen Monden Callisto, Io, Ganymed und Europa. Jupiter stand heute ca. 5 Vollmondbreiten oberhalb dem Vollmond.

Jupiter mit Monden

Vollmond und Venus Sichel, 7. Mai 2020

Am 7. Mai 2020 gelang mir ein neues Foto vom Vollmond aufgenommen im Hauptfokus von meinem Maksutov Cassegrain 100 / 1000 mm mit Sucher und Leitfernrohr 50 / 500 mm. Auch das Bresser Messier MCX Teleskop 127 / 1900 mm richtete ich auf den Planeten Venus, der am Abendhimmel der Erde schon ziemlich nahe steht. Beide Fotos mit Sony alpha 58 aufgenommen.

Venus Bahn und Venus am 7. Mai 2020

Venus in den Plejaden, 5. und 9. April 2020

Am 5. April 2020 gab es nocheinmal die Venus in den Plejaden um 20:56 MESZ aufgenommen mit Sony alpha 58 mit tamron Zoom 15 - 250 mm, Belichtungszeit ca. 40 sec. Und am 9. April 2020 um 21:28 MESZ nochmals Plejaden - die Venus ist schon weiter nach oben gewandert - diesmal aufgenommen mit Canon EOS mit EF-S 55 - 250 mm, Belichtungszeit ca. 55 sec. Beide Aufnahmen nachgeführt mit Bresser Messier.

Venus am 9. April 2020

Neues Mond Foto, 1. und 2. April 2020

Am 1. April 2020 um 23:31 MESZ gelang mir ein neues Foto vom Mond aufgenommen im Hauptfokus des Bresser Messier Teleskops 135 mm / 1900 mm - Mond 56 % zunehmend. Das zweite Foto ist einen Tag später aufgenommen mit 67 %.

Mond 67% 2020-04-02 um 23:43 MESZ

Konjunktion Mond - Venus - Plejaden, 28. März 2020

Am 28.2.20202 konnte ich in Steyr eine seltene Konstellation am Himmel beobachten: der Mond gerade vier Tage alt war in Konjuntion mit dem Planeten Venus und dem offenen Sternhaufen den 'Plejaden' im Sternbild Stier. Das Bild links zeigt die Konjuntion um 19:13 Uhr MEZ noch vor der astronomischen Dämmerung (Plejaden noch nicht sichtbar).
Das zweite Foto wurde ca. 10 sec belichtet und zeigt schon die Erddrehung (Sterne keine Punkte sondern Striche); ausserdem sieht man beim Mond auch das Erdlicht auf die unbeleutete Scheibe. Die Plejaden sind in der Mitte oben ganz schwach zu sehen. Camera Sony alpha 58 mit Tamron 18 - 250 mm.

Konjuntion um 20:25 Uhr MEZ

Merkurtransit am 11. November 2019

Am 11. November 2019 war es wieder soweit: der Planet Merkur steht zwischen Sonne und Erde - man nennt das Merkurtransit, weil der Planet durch die Sonnenscheibe durchgeht. Anders als im Jahr 2016, wo mir ein entsprechendes Foto gelungen ist - war diesmal das Wetter in Steyr schlecht. Man konnte den Transit aber via Internet verfolgen von der Sternwarte auf den Kanarischen Inseln - ein Observatorium am Berg Teide - wurde es übertragen. Die Fotos stammen daher von dieser Sternwarte - dem Solar Scope, Canary Islands und sind deren Copyright. Das zweite Foto zeigt den Blick vom Solar Scope mit dem Mond im Hintergrund, der gerade aufgeht.